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Über BPO im Acryl
Ein Bericht vom
amerikanischen Chef-Chemiker Doug Schoon, Creative Nail Design
USA.
In den vergangenen Jahren haben wir Alle sehr viele Märchen und
Gerüchte über künstliche Fingernägel zu hören bekommen. Diese
Märchen und Gerüchte könnten Ihrem Geschäft / Studio einen hohen
Schaden zufügen und die Großhändler und Hersteller zu Grunde
richten. Über die Gerüchte sollte man sich nicht lustig machen
und sie schon gar nicht missachten !
Hier ein Beispiel:
Vor gar nicht so langer Zeit kamen Sorgen und Zweifel über die
Verarbeitung einer bekannten Substanz mit dem Namen;
Benzholperoxid = BPO. Diese Zutat/Substanz ist völlig harmlos
und in jeder Hautpflege Serie (Creme, Lotion) der ganzen Welt zu
finden, um Akne behandeln zu können. Bevor es erlaubt wurde, war
es bereits in diversen europäischen Hautpflegeprodukten
(Problemhaut) vorhanden. Es wurde für medizinische Zwecke
freigegeben (für die, die glauben Kosmetik hätte nichts mit
Medizin zu tun).
Unglücklicherweise, als diese Entscheidung gefallen ist, hat die
EU versäumt, dass die professionelle Nagelbranche diese Zutat
für andere Absichten benötigt .Dieses Vorhaben hatte Nichts mit
der Behandlung von Akne zu tun.
BPO ist die Substanz, die es ermöglicht, dass Pulver und Liquid
zusammen durchhärten -und einen künstlichen Fingernagel
erschaffen. BPO wird also nicht wie Akne-Salbe verwendet oder
wie bei Akne-Behandlungen stundenlang auf der Haut gelassen. Nur
ein Fünftel der Menge an BPO (in Vergleich zur Salbe) wird in
dem Pulver benötigt.
Selbstverständlich sind die Produkte, die zur Erstellung der
künstlichen Fingernägel benötigt werden, weder medizinisch, noch
zur Heilung gedacht. Dies war auch niemals vorgesehen!
Durch eine Internationale Behauptung wurde dieses
Missverständnis neulich aufgeklärt.
Mehrere namhafte Organisationen in Europa u. USA arbeiten mit
der EU zusammen, um beweisen zu können, dass unsere Industrie
auf eine sehr einheitliche und sehr sichere Weise BPO
verarbeitet bzw. verwendet.
Meiner Meinung nach wird die EU innerhalb kürzester Zeit die
Bestimmungen zur Anwendung von BPO ohne weiteres genehmigen, da
es sich hierbei ausschließlich um die Verarbeitung / Herstellung
von künstlichen Fingernägeln handelt.
Die gute Nachricht: die Prozesse schreiten mit einer
wahnsinnigen Geschwindigkeit voran, und die EU zeigt
mittlerweile großes Interesse und untersuchen den allgemeinen
Gebrauch. Auch die Mitgliedsstaaten erweisen sich als sehr
kooperativ und verständnisvoll. Sie wussten das Nagelprodukte
nicht als Ziel vorgesehen waren, sind dennoch nicht abgeneigt.
Traurigerweise verbreiten Individuen falsche Tatsachen über
diesen wahnsinnigen globalen Fortschritt. Und klagen, das diese
Produkte so gefährlich sind und deshalb die EU verantwortlich
gemacht wird. Entweder wollen sie einfach die Wahrheit nicht
verstehen, oder es ist denen so egal was für einen Schaden sie
den Betroffenen (Hersteller, Großhändler, Nagelstudios)
insgesamt anrichten.
Die Wahrheit ist, dass keine Art der künstlichen
Nagelverarbeitung gefährlich ist,
wenn sie korrekt und von ausgebildeten Nagelmodellisten
verarbeitet werden !
Keines der Systeme ist besser , schlechter oder gesünder als das
andere.
Sollte Ihnen jemand was anderes erzählen, dann lügen
sie !
Ich hoffe Sie schließen sich an, und helfen diesen
zerstörerischen Lügen und Geschichten ein Ende zu setzen.
Bezugsquelle dieses Berichtes: Nailpro Europe Okt./Nov. 2000,
Autor Doug Schoon |
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